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Bildungsreform – der kleinste gemeinsame Nenner wurde gefunden

Für die Bildungssprecherin Maria Zwölfer standen leider wieder viele machtpolitische Absicherungen im Vordergrund.

Wie schon bisher ging es im Wesentlichen darum, wer welche Positionen im Bildungssystem vergeben und sich somit Einfluss auf dieses verschaffen kann.

Wichtige Fragen blieben jedoch unbeantwortet, wie z.B.:

  • wie kann eine Effizienzsteigerung des österreichischen Bildungssystems erreicht werden? (Österreich hat im internationalen Vergleich eines der teuersten Systeme mit  nur mäßigem Ergebnis)
  • wie schauen objektive Bestellungsverfahren für Schulleiter aus?


Das Wohl der Kinder und deren bestmögliche Förderung wurden zu wenig berücksichtigt.


Positiv ist  die verbesserte Frühförderung durch die Einführung des zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres zu erwähnen.

Was die Modellregionen zur Gesamtschule betrifft so ist sicherzustellen, dass auch in dieser Form ein modernes, leistungsorientiertes Bildungssystem die Schüler in ihren unter-schiedlichen Fähigkeiten bestmöglich fördert und auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn vorbereitet.

„Zum Erreichen höherer Standards im Bildungssystem ist eine jährliche Evaluierung notwendig, nicht wie nunmehr angedacht, erst nach 10 Jahren.

Fehlentwicklungen müssen früher erkannt werden um rechtzeitig gegensteuern zu können“, stellt Maria Zwölfer fest.