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LA Maria Zwölfer: „Parteipolitik hat an Schulen nichts verloren!“

Bezugnehmend auf den kolportierten Versuch einer Tiroler Partei, ihre Politik in die Klassenzimmer zu tragen, betont impuls-tirol-Bildungssprecherin LA Maria Zwölfer heute, wie wichtig die Trennung von Parteipolitik und politischer Bildung an Schulen ist.

 

„Politische Bildung ist ein wichtiger Bestandteil des Stundenplans – es ist essenziell, dass junge Menschen, die bereits wahlberechtigt sind, über die Institutionen und Funktionen unserer Demokratie informiert werden. Ich spreche mich aber entschieden gegen jegliche parteipolitische Beeinflussung von Schülern aus! Diese hat an Schulen nichts verloren. Die jungen Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich so sachlich wie möglich eine eigene Meinung zu bilden. Lehrer und Schüler sind selbst in der Lage, sich je nach Bedürfnis gezielt über die politische Arbeit im Tiroler Landtag zu informieren."

Politische Bildung, wie sie etwa durch die „PolitCafe“-Serie praktiziert wird, begrüßt der Landtagsklub impuls-tirol sehr.

„Aber die Methode, dass diese Inhalte dann in weiterer Folge von politischen Mandataren durch Schreiben an Schuldirektoren missbraucht werden, ist entschieden abzulehnen. Wenn alle politischen Klubs diese direkte Vorgangsweise mit den Schuldirektoren bzw. den Schülern wählen würde, wäre der Papierflut und der versuchten politischen Einflussnahme kein Einhalt gegeben,“

ist Klubobmann Hans Lindenberger überzeugt.

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