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Für „impuls-tirol“ Landtagsabgeordneten Josef Schett ist die kurzfristige Abberufung von Dir. Hanser mitten im Schuljahr jetzt zu Semesterschluss völlig unverständlich und eine reine Machtdemonstration der Tiroler ÖVP und Bundesminister Rupprechter.


Im heurigen Jahr ist das besonders unverständlich, da mit der ersten Zentral Matura im BHS-Bereich eine Reihe von pädagogischen und organisatorischen Herausforderungen anstehen, die ohne eine erfahrene Leitung schwer zu bewältigen sind.


Eine Reihe wichtiger Vorhaben, wie etwa die Weiterentwicklung der Lehrpläne auf Basis der bisherigen Arbeit stehen an und dazu kommt für die betroffenen Schüler und Eltern noch die großer Unsicherheit durch die geplante Verlegung der Schule nach Rotholz.

Die HBLA Kematen hat sich in den letzten fünfzig Jahren zu einer österreichischen Marke entwickelt und wird jetzt überfallsartig und unter Abwürgung jeder Diskussion an einem völlig unattraktiven, schwer erreichbaren Standort fernab von jeglichem Freizeitangebot verlegt.

Das passt nicht mehr ins 21. Jahrhundert und ist eine Demonstration rückwärtsgewandter (Bildungs-) Politik.

Diese Verlegung der Schule wurde am „grünen Tisch im Drüberfahrmodus“ ohne Berücksichtigung der betroffenen Schüler und Eltern beschlossen und jetzt wird auch noch der Direktor eliminiert, weil er sich für den Schulerhalt an diesem Standort eingesetzt hat.

Dafür fehlt LA Schett jedes Verständnis und er kündigt an, in Abstimmung mit der Elternvertretung der HBLA Kematen und in Zusammenarbeit mit Nationalräten anderer Oppositionsparteien eine entsprechende Petition im Nationalrat einzubringen.