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LA Maria Zwölfer: „Die freie Schulwahl muss in Tirol garantiert sein!“

„Kritische Kommentare zum Prestigeprojekt Neue Mittelschule könnte man sich heute sparen, wenn man die Evaluierungsergebnisse der Schulversuche abgewartet  und objektiv bewertet hätte!“, ist sich impuls-Bildungssprecherin Dipl. Päd. Maria Zwölfer sicher.

 

Die flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule  verursacht durch das Zwei-Lehrersystem in den Hauptfächern zwar  hohe Kosten, brachte bis jetzt aber kaum messbare Verbesserungen der Schülerleistungen.

Diese durchaus ernüchternden  Prüfergebnisse tragen keineswegs dazu bei, den Run auf die Gymnasien zu stoppen, was im Raum Innsbruck dazu führt, dass auch heuer  wieder  viele Schüler trotz  der erforderlichen guten Noten keinen Platz in ihrer Wunschschule finden. Deshalb appelliert LA Zwölfer an die Verantwortlichen:

„Die Politik ist gefordert,  Rahmenbedingungen für eine freie Schulwahl  zu schaffen. Eine objektive Beratung der Eltern durch eine Potenzialanalyse  aller Schüler an der Schnittstelle von der Volkschule zur Mittelschule bzw. zum Gymnasium  wäre ein  adäquates Mittel für die richtige Schulwahl.“

Dies  würde  den Druck von den Volkschullehrern nehmen, gute Noten geben („verschenken“) zu müssen, um den Schülern nicht den Zugang zum Gymnasium zu  versperren.